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Landeskirchliche Gemeinschaft

landeschristliche gemeinschaft in der poststraße

Gebäude der Landeskirchlichen Gemeinschaft

in der Poststraße um 1910

Bild: Sammlung Regionalmuseum

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Gebäudeansicht 2015

Bild: Sammlung Regionalmuseum

Landeskirchliche Gemeinschaften gibt es in Deutschland seit Ende des 19.Jahrhunderts.

Träger dieser geistlichen Bewegung waren evangelische Gemeindeglieder und Pfarrer. Sie waren betroffen darüber, dass sich viele Menschen vom Glauben abwandten, dass das christliche Leben in den Gemeinden oft erstarrt war. Deshalb wurden sie missionarisch und diakonisch tätig, und viele Christen, die dazu kamen, schlossen sich zu Landeskirchlichen Gemeinschaften zusammen.

Die erste Gründung der Landeskirchlichen Gemeinschaft gab es in Augsburg. Heute zählt die Gemeinschaftsbewegung etwa 300.000 Mitglieder und ist im evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband organisiert. Zu diesem Verband gehört auch die Landeskirchliche Gemeinschaft in Bad Frankenhausen und hat hier ihre Geschichte.

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Gemeindesaal, Hofansicht

Bild: Sammlung Regionalmuseum

Durch die gewissenhafte Aufzeichnung von Diakon Wilhelm Krysmanski, kann die Entstehungsgeschichte gut zurück verfolgt werden. Gäste unserer Kurstadt suchten den Weg zu einer Glaubens- und Gebetsgemeinschaft. Im Jahre 1928 bildete sich ein Hauskreis unter Leitung von Diakon Wilhelm Krysmanski, der auch Leiter des Wilhelmstiftes war.

Die große Beteiligung an den Bibelstunden machte es erforderlich, einen größeren Raum zu suchen. So erwarb Bruder Krysmanski das Grundstück Poststraße 27 mit dem großen Saal und mit dem Nutzungsrecht für die Landeskirchliche Gemeinschaft.

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Hofansicht

2015

Bild: Sammlung Regionalmuseum

Am 26.07.1931 übernimmt Kirchenrat Rößler anlässlich eines Jahresfestes die Einweihung des gemeinschaftseigenen Saales mit den Worten:

»Glaubet ihr nicht, ſo bleibet ihr nicht!«

Nach dem Tode von Bruder Krysmanski, wurde das Grundstück von den Erben verkauft, da die Erhaltungskosten zu hoch waren. Der jetzige Versammlungsraum befindet sich in einem kleinen Saal in der Erfurter Straße 34. Die wöchentlichen Bibelstunden werden vom Prediger des Gemeinschafts-Bezirkes Nordhausen gehalten. Die Gemeinschaftsbewegung arbeitet innerhalb der evangelischen Landeskirchen, sie ist keine eigenständige Kirche.

Gemäß dem Auftrag Jesu Christi wollen die Landeskirchlichen Gemeinschaften durch die Verkündigung des Evangeliums, Menschen zum Glauben an Jesus einladen.

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Saal

der Landeskirchlichen Gemeinschaft im Innenhof des Gebäudes mit ca. 100 Sitzplätzen

Bild: Sammlung Regionalmuseum

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